Schröpfkopfmassagen – Traditionelle Schröpftherapie
Das Schröpfen gehört zu den ältesten Heilmethoden der Welt und wird seit Jahrtausenden in verschiedenen Kulturen (Chinesische Medizin, arabische Medizin, europäische Volksmedizin) praktiziert. Heute erleben diese Techniken in der Naturheilkunde eine Renaissance.
Prinzip des Schröpfens
Beim Schröpfen wird durch Unterdruck (Vakuum) in speziellen Glas- oder Silikonschröpfköpfen die Haut angesaugt. Dadurch wird die Durchblutung lokal stark gefördert, Muskelverspannungen werden gelöst, und der Lymphfluss wird angeregt.
Formen der Schröpftherapie
Trockenes Schröpfen: Schröpfköpfe werden auf der Haut fixiert (5–15 Minuten). Besonders geeignet bei Verspannungen und Stauungen.
Schröpfkopfmassage: Die Schröpfköpfe werden mit Massageöl über die Haut bewegt. Dies erzeugt eine intensive Tiefenmassage und löst Faszienverklebungen.
Anwendungsgebiete
- Muskelverspannungen (Schulter, Nacken, Rücken)
- Cellulite und Bindegewebsschwäche
- Atemwegserkrankungen (Bronchitis, Erkältungen)
- Verdauungsprobleme
- Lymphstau und Ödeme
Hinweis
Nach der Behandlung können typische blaue Flecken (Hämatome) entstehen, die jedoch harmlos sind und nach einigen Tagen verschwinden. Diese Reaktion ist ein Zeichen des körpereigenen Reinigungsprozesses.