Eigenbluttherapie – Aktivierung der Selbstheilungskräfte
Die Eigenbluttherapie ist eine klassische naturheilkundliche Methode, bei der dem Patienten eine kleine Menge Blut entnommen und – nach Aufbereitung – wieder injiziert wird. Dadurch sollen die Immunabwehr gestärkt und Selbstheilungskräfte angeregt werden.
Formen der Eigenbluttherapie
Klassische Eigenbluttherapie:
Dem Patienten werden 1–2 ml Venöses Blut entnommen und sofort intramuskulär (z. B. in den Gesäßmuskel) injiziert. Dies löst eine unspezifische Immunreaktion aus.
Homöopathische Eigenbluttherapie:
Das entnommene Blut wird mit homöopathischen Verfahren potenziert (verdünnt und verschüttelt) und dann re-injiziert oder oral verabreicht. Diese sanftere Variante eignet sich besonders für empfindliche Patienten.
Anwendungsgebiete
- Chronische Infektneigung und Immunschwäche
- Allergien und Heuschnupfen
- Hauterkrankungen (Akne, Furunkel, Ekzeme)
- Chronische Entzündungen
- Allgemeine Vitalisierung und Leistungsstärkung
Behandlung
Die Eigenbluttherapie wird üblicherweise als Serienkur über mehrere Wochen durchgeführt (6–10 Sitzungen). Die Behandlung ist minimal-invasiv und gut verträglich.